SPD-Senioren in Nördlingen

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Die SPD-Senioren in Nördlingen

Stadtführung und Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Donau-Ries, Gabriele Fograscher

Plädoyer für mehr Sozialen Wohnungsbau, menschenwürdige Renten,  Klare Absage an den „Radikalen Marktkapitalismus“ durch Privatisierung von Handlungsfeldern der öffentlichen Daseinsvorsorge.

 

 

Plädoyer für mehr Sozialen Wohnungsbau, menschenwürdige Renten,  Klare Absage an den „Radikalen Marktkapitalismus“ durch Privatisierung von Handlungsfeldern der öffentlichen Daseinsvorsorge.

Die ehemalige „Freie Reichsstadt“ und heutige Große Kreisstadt Nördlingen besuchten die SPD-Seniorinnen und Senioren des Ostalbkreises auf Einladung von der dortigen Bundestagsabgeordnete Gabriele Fograscher. Nach einer Stadtführung durch die frühere SPD-Stadträtin Barbara Hermanns durch den gerade stattgefundenen Wochenmarkt, die historische Altstadt , Besichtigung der

St.-Georgs-Kirche mit ihrem Kirchturm  weitbekannt unter dem Namen „Daniel“ ging es noch in das Ries-Krater-Museum. Dieses fasziniert nicht nur Geologen und Geotouristen, sondern alle Besucher, die sich von den Auswirkungen des vor 15 Millionen Jahren eingeschlagenen Meteoriten beeindrucken lassen schilderte die Stadtführerin den ebenso begeisterten SPD-Seniorinnen und Senioren. Das Spezialmuseum in Nördlingen ist als eines der größten Museen dieser Art weltweit bekannt. Von den ca. 180 entdeckten Meteoritenkratern der Erde ist das Ries einer der eindrucksvollsten. Dis dürfte auch der Grund für die NASA gewesen sein, die Besatzungen von „Apollo 14“ und „Apollo 17“ zur  Ausbildung ins Ries zu schicken, so die Museumsführerin. Ein Highlight ist das im Museum ausgestellte originale Mondgestein.

Bei der anschließenden Diskussion mit der Bundestagsabgeordneten Gabriele Fograscher ging es um den bevorstehenden Bundestagswahlkampf, der PKW-Maut, den Sozialen Wohnungsbau, und Stopp von weiteren Privatisierungen. Als Resümee hielt  die Kreisvorsitzende der SPD Arbeitsgemeinschaft  „AG60 plus“, Marga Elser fest, dass man Aufgaben und Einrichtungen der Daseinsvorsorge (z.B. Wasserversorgung,  Stromversorgung, Straßen und Autobahnen, Wohnen ) nicht grenzenlos dem freien Markt durch Privatisierungsmaßnahmen überlassen werde dürfen. Mit Einführung der PKW-Maut fängt der Einstieg in die Privatisierung der Straßen- und Autobahnen schon an. Der Soziale Wohnungsbau mit allgemeinverträgliche Mieten auch für sozialschwache Mitbürger und Mitbürgerinnen wie allein erziehende Frauen und Rentnern mit geringem Einkommen muss wieder sozialverträglich gefördert und verstärkt werden.

Dabei sollten der genossenschaftliche Gedanke durch Gründung von neuen Wohnungsbau-Genossenschaften und Förderung von bestehenden Wohnungsbau-Genossenschaften verstärkt ins Auge gefasst werden. Durch Mietpreisbindungen bezahlbare Mieten zu gewährleisten anstatt staatliche Mietzuschüsse zu gewähren würde es sich dies wirtschaftlich und gesellschaftspolitisch im Endeffekt rechnen. Die österreichische Hauptstadt Wien ist in dieser Hinsicht vorbildlich. Darüber hinaus müsse eine menschenwürdige  Rente angestrebt werden, finanziert durch Einbeziehung aller Beschäftigten auch die seither befreiten Ärzte, und Selbständige, in die gesetzliche Pflichtversicherung.

Die Sozialdemokratische Partei müsse im kommenden Bundestagswahlkampf ihr Profil als Partei der so genannten „Kleinen Leute“ und der „hart arbeitenden Bürger“ mit „Klarer Kante“ zeigen und dem radikalen Marktkapitalismus eine klare Absage von Privatisierungsbestrebungen auf Handlungsfelder der öffentlichen Daseinsvorsorge erteilen so der einstimmige Appell an die Parteiführung mit Martin Schulz an der Spitze.

 

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