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Antrag vom 19.7.2018 „Informationen aus dem Jugendrat“.

Antrag im Zusammenhang mit Tagesordnungspunkt 3 der Gemeinderatssitzung vom 19.7.2018 „Informationen aus dem Jugendrat“.

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Hilsenbek,

 

namens der SPD-Gemeinderatsfraktion stelle ich im Zusammenhang mit Tagesordnungspunkt 3 der Gemeinderatssitzung vom 19.7.2018 folgenden Antrag:

 

Die Verwaltung der Stadt Ellwangen

  1. klärt, welches Arbeitsvolumen die anstehenden komplexen und aufwändigen Aufgaben

  • Organisation, Begleitung und Unterstützung des Ellwanger Jugendrats

  • Wohnungsoffensive zur Gewinnung von günstigem Wohnraum

  • Alleinerziehenden- Netzwerk

beanspruchen und

  1. entwickelt einen Vorschlag, wie diese Aufgaben ab 2019 personell bewältigt werden können.

  2. Die Stadtverwaltung legt diesen Vorschlag dem Gemeinderat im Rahmen der Beratungen zum HH-Plan 2019 vor.

 

Begründung:

Mit der Einrichtung des Ellwanger Jugendrats trägt die Stadt wesentlich zur politischen Bildung und Aktivierung junger Menschen in unserer Stadt bei und wirkt damit der Politikverdrossenheit und Anfälligkeit für populistische Rattenfänger entgegen.

Wesentlich für das Gelingen war und ist dabei die einfühlsame, geduldige und kompetente Begleitung und Unterstützung der Jugendlichen durch die Mitarbeiter des Jugendzentrums. Diese schultern diese Aufgabe mit viel Engagement und Initiative, ohne dabei ihre anderen umfangreichen und anspruchsvollen Aufgaben zu vernachlässigen.

Hier erscheint uns eine personelle Aufstockung notwendig, um das Projekt Jugendrat im Rahmen unserer kommunalen Bildungsverantwortung erfolgreich weiterzuführen.

Auch das vom Kreis und den drei Großen Kreisstädten vorgelegte Handlungskonzept zur Gewinnung von günstigem Wohnraum, das zum sozialen Frieden im OAK, aber auch in unserer Stadt beitragen wird und das die SPD-Fraktion sehr begrüßt, bedarf zusätzlicher personeller Ressourcen:

Der OAK empfiehlt die Einrichtung eines „Kompetenzteam Wohnen“, das neben der Akquise von günstigem Wohnraum auch die soziale Begleitung der Wohnungssuchenden leisten und ebenso als Ansprechpartner für Mieter und Vermieter da sein soll.

Auch hier halten wir die personelle Aufstockung dringend erforderlich, da all diese zeit- und arbeitsintensiven Aufgaben sich nicht „nebenher“ erledigen lassen.

Eine dritte wesentliche Aufgabe sehen wir in der Begleitung und Beratung Alleinerziehender in Ellwangen. Hier wird im Kernteam hervorragende Arbeit geleistet, die Arbeitsstrukturen sind in Ellwangen sehr gut ausgebildet, wobei die Koordination und Schnittstelle aller beteiligten Vereine und Träger beim Amt für Bildung und Soziales der Stadt liegen.

Die Arbeit konzentriert sich hier neben organisatorischen und koordinierenden Aufgaben in immer größerem Umfang auf die Beratung der Eltern in allen Fragen der Antragstellung für Elterngeld plus, Elternzeit und Mutterschutz. Eine Aufgabe, die neben hoher Fachkompetenz auch einen enormen Zeitbedarf mit sich bringt.

Auch hier sehen wir die Notwendigkeit, diese Arbeit personell stärker zu unterstützen, um unser Ziel, eine familienfreundliche Stadt für alle Familienformen zu sein, nachdrücklich weiter zu verfolgen.

 

Freundliche Grüße

Für die SPD – Fraktion

Herbert Hieber