"Windhundverfahren" abschaffen!
Für eine sozialere und gerechtere Vergabe von Bauplätzen!
Zu den Haushaltsberatungen für das Jahr 2019 haben wir einige Anträge gestellt. Einer davon soll das „Windhundverfahren“ abschaffen, das denjenigen ein Vorrecht zum Erhalt eines Bauplatzes bringt, die sich am frühesten in die Warteliste eintragen lassen. Wir wollen, dass das in Zukunft durch ein sozialeres Vergabeverfahren ersetzt wird. Die Bauplätze sollen auf der Basis eines Punktesystems, das soziale Gesichtspunkte berücksichtigt, vergeben werden.
So sollen u. a. Familien und Alleinerziehende je nach Anzahl der Kinder und Kaufinteressenten, bei denen soziale Härtefälle vorliegen (z. B. eine Behinderung), vorrangig eine höhere Punktezahl und damit einen bessere Chance auf Baugrund erhalten. Auch längerfristig ehrenamtlich Engagierte sollen bei der Punktevergabe besonders berücksichtigt werden. Denkbar ist auch, dass dann, wenn das Ehrenamt in der Feuerwehr oder im Rettungsdienst ausgeübt wird, eine doppelte Anzahl von Ehrenamtspunkten gewährt wird. Wir können uns auch einen Zusatzpunkt vorstellen, wenn die ehrenamtliche Tätigkeit in der Ortschaft ausgeübt wird, in der sich der Bauplatz befindet.
Wir sind uns sicher: Ellwangen wird damit für Familien noch attraktiver und das Ehrenamt erfährt damit größere Wertschätzung.
Allen Menschen in Ellwangen wünschen wir eine frohe und gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
Eva Schuster, Joachim Zorn, Thomas Geist, Herbert Hieber