Für die EATA gilt:
Nicht „Augen zu und durch“, sondern „Augen auf“
Immer noch schockiert von der Kostenexplosion bei der EATA ist auch die SPD-Fraktion intensiv auf der Suche nach einem konstruktiven Weg aus der Krise. Bei Beachtung aller im Moment zur Verfügung stehenden Informationen vertreten wir grundsätzlich den Standpunkt, dass von den 4 vorgelegten Szenarien nur die Möglichkeit D (Fertigstellung im geplanten Umfang) realisiert werden kann. Die Grundidee und die Zielsetzungen der EATA halten wir immer noch für richtig. Sie kann ein wichtiger Faktor für die Zukunftsgestaltung unserer Stadt und Raumschaft werden, sozial-, gesellschafts- und wirtschaftspolitisch und auch im Hinblick auf eine gute demographische Entwicklung. Allerdings halten wir die von einigen Räten in die Debatte gebrachte „Augen zu und durch“-Strategie“ für fatal und gefährlich. Vielmehr müssen noch viele Fragen im Rückblick und auf die weitere Zukunft beantwortet werden: Z. B. – Warum waren wir nicht in der Lage, früher die Notbremse zu ziehen und das Projekt auf den von uns gewünschten und sicheren Kurs zu bringen?
