Herzlich Willkommen!

Guten Tag,

seien Sie herzlich willkommen auf den Internetseiten der SPD Ellwangen. Die SPD Ellwangen leistet mit ihrem Einsatz vor Ort einen aktiven Beitrag zur Lebendigkeit unserer liberalen Demokratie. Wir verstehen uns als politische Kraft, die sich stets für eine starke Gemeinschaft von Menschen einsetzt und dabei jede einzelne Person, die Rahmenbedingungen vorfindet, die ihr Chancen zur Selbstverwirklichung eröffnet. Ganz konkret wird das in unserem Engagement auf kommunaler Ebene. Ellwangen ist eine liebenswürdige Stadt. Ellwangen ist das Schmuckkästchen der Ostalb. Schauen Sie sich auf unseren Seiten um, kommen Sie gerne mit uns in Kontakt, wenn Sie Anregungen oder Fragen haben. Lassen Sie uns gemeisam an einer lebenswürdigen Zukunft für alle arbeiten.

Mit solidarischen Grüßen

Ariane Bergerhoff
Vorsitzende SPD Ellwangen Virngrund

Stadtinfo Mai 2022

Mehr Power für die Verkehrswende in Ellwangen!

Die Gemeinderatsdebatte vom Mai 2021 um Geschwindigkeitsreduzierungen in der Haller Str. und der Dalkinger Str. entlockte BM Grab die Ankündigung, dass die Stadtverwaltung „gerne größer denken“ wolle und sich „beim Land um den Status als Modellkommune“ für Tempo 30 als innerörtliche Regelgeschwindigkeit bewerben möchte. Aktuell hat der OB nunmehr darauf hingewiesen, dass ein Antrag erst möglich sei, wenn das Bundesverkehrs- ministerium durch eine Gesetzesänderung den Kommunen eine selbständige Entscheidung für alle innerörtlichen Straßen (mit Ausnahme von Bundesstraßen) ermöglicht.                                                       

 

Das 9 Euro Ticket kommt

Geschafft! Die letzte Hürde zum #9EuroTicket ist genommen. Nach unserem gestrigen Beschluss im Bundestag haben heute auch die Länder im Bundesrat dem 9-Euro-Ticket zugestimmt. Damit kann das Ticket wie geplant zum 1. Juni starten!

Kaufen könnt Ihr es übrigens schon ab nächsten Montag (23.5.). 
Was Ihr sonst noch über das Ticket wissen müsst, haben wir Euch hier zusammengestellt.

Eure Frage war nicht dabei? Dann gerne in die Kommentare damit!

Neustrukturierung der Kliniklandschaft im Ostalbkreis

Leserbrief von Fritz Taschinski. stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender Ellwangen Virngrund

Krankenhaus-Debatte

Im Jahr 2017 trat das „Klinikkonzept 2020“ in Kraft, das den Zusammenschluss der Krankenhäuser in Aalen, Mutlangen und Ellwangen zu den Kliniken Ostalb bewirkte. Im Rahmen dieses Konzeptes sollten alle drei Standorte erhalten bleiben, gleichzeitig deren Kompetenzen gebündelt, Kosten eingespart und die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Beratend stand den Entscheidungsträgern dabei die Boston Consulting Group zur Seite. 

Heute, fünf Jahre später, wird dieses  Projekt als gescheitert erklärt.

Anstatt nun aber in Ruhe und mit klarem Blick die Gründe des Scheiterns zu analysieren, wird flugs ein neues Konzept entwickelt, diesmal mit dem Institute for Health Care Business als Berater. Dieses neue Konzept sieht die Schließung von mindestens zwei, vielleicht sogar aller drei vorhandenen Kliniken und den Neubau eines zentralen Klinikums auf der grünen Wiese vor. Die Kostenschätzungen gehen dabei, Stand heute, von mehreren hundert Millionen Euro aus.

Sollte nicht zunächst geklärt werden, woran das, noch gar nicht so alte Konzept gescheitert ist? War das Konzept falsch, oder ist es einfach nur nicht gut umgesetzt worden? War am Ende gar nicht das Konzept schuld, sondern hat die Corona-Krise für den Anstieg der roten Zahlen gesorgt?Der geplante Total-Umbau der Krankenhauslandschaft im Ostalbkreis betrifft alle Menschen die hier leben gleichermaßen, ob als Patient oder Patientin oder als steuerzahlenden Bürger.

Das Sterben ins Leben holen
Leni Breymaier und Erich Haller

Um sich über die Arbeit des Hospizdienstes auszutauschen, traf sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier vergangene Woche mit den beiden Vorsitzenden des Aalener Hospizdienstes e.V., Xaver Stark und Erich Haller. "Der Verein organisiert sich im Haupt- und im Ehrenamt. Wir betreuen schwerstkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen. In den Pflegeheimen, im Krankenhaus und zu Hause", berichtete Erich Haller der Abgeordneten über die Arbeit des Vereins. 

Danke sagen alleine reicht nicht
Pressefoto von Leni Breymaier MdB (7)

Der heutige Tag der Kinderbetreuung bietet eine gute Gelegenheit, den Kita-Fachkräften und Tageseltern zu danken. Damit die Rahmenbedingungen für ihre wichtige Arbeit noch besser werden, wollen wir auch als Bund weiterhin die Länder dabei unterstützen, die Qualität in der Kindertagesbetreuung aufzuwerten. Ebenso wollen wir sie dabei unterstützen, die Arbeits- und Ausbildungsbildungen für das Kita-Fachpersonal nachhaltig zu stärken.

Über 760.000 Euro kommen vom Bund
Pressefoto von Leni Breymaier MdB (5)

Gute Nachrichten haben diese Tage die Gemeinden Adelmannsfelden, Stödtlen und Kirchheim am Ries erhalten. Alle drei Kommunen profitieren durch ein Förderprogramm des Bundes, bei dem die Gemeinden in die Erschließung von unterversorgten Adressen beim Breitbandausbau investieren. Insgesamt werden knapp 30 Kilometer neues Glasfaserkabel verbaut. Die zukünftige Versorgung in den neuen Gebieten beträgt mindestens 1 Gigabit/s.

Pressemitteilung: Beim Girls´ Day im Deutschen Bundestag

Auf Einladung der SPD-Bundestagsabgeordneten Leni Breymaier nahm vergangene Woche die Schülerin Annabell Czaboryk aus Heidenheim am bundesweiten Girls‘ Day teil. 
Der Girls’ Day ist ein jährlicher Aktionstag zur Berufsorientierung, der mit veralteten Rollenklischees und Geschlechterrollen im Beruf aufräumen will. Der Praxistag zielt darauf ab, Mädchen und jungen Frauen Berufe näher zu bringen, in denen sie noch unterrepräsentiert sind: Mädchen gewinnen beispielsweise Einblicke in technische und handwerkliche Berufe oder in der Politik.

Europa Friedensmacht

René Repasi

Mitglied des Europaparlaments

Der 24. Februar 2022 wird einer jener Tage sein, bei denen wir uns noch in Jahrzehnten genau daran erinnern werden, was wir taten und fühlten, als wir die schreckliche Nachricht vom russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine erfahren haben; genau wie der 11. September 2001 oder der 28. April 1986. Ich selber habe mich dabei an meine Kindheit erinnert. Im Sommer 1991 sah ich zum ersten Mal schießende Panzer im Fernsehen, die im damaligen Jugoslawien einen Kriegbegonnenhatten. Ich hatte keine Ahnung, was das ist.

Wie erklärt man einem Kind, was ein Krieg ist? Heute habe ich zwei Söhne von drei und fünf Jahren und der Älteste fragt bereits danach.

Mich haben diese Bilder vom Krieg politisiert. „Nie wieder Krieg“ ist eine Parole, die mich zuerst in die SPD, dann in die Europapolitik und schließlich ins Europäische Parlament getragen hat. Ich trat dem Europäischen Parlament noch vor dem Kriegsausbruch bei, aber inzwischen dominiert der Krieg meinen Arbeitsalltag.

Zum Tag der Arbeit

Herbert Hieber

Für SozialdemokratInnen ist der 1. Mai ein ganz wichtiger Tag:
Er symbolisiert den langen Kampf der Gewerkschaften und der SPD für eine gerechtere Arbeitswelt.

Demonstrationen und Streiks zum 1. Mai 1856 in Australien und 1886 in den USA für den Achtstundentag waren der Start zu seiner weltweiten Einführung. 1919 wurde in Deutschland der 1. Mai zum ersten Mal gefeiert, doch ab 1933 missbrauchten ihn die Nazis als „Feiertag der Nationalen Arbeit“ und zerschlugen im Anschluss die Gewerkschaften und demokratischen Parteien.

Einer der wichtigsten Lebensbereiche ist für uns SozialdemokratInnen auch heute die Arbeit:

Gute Bezahlung für gute Arbeit, zwölf Euro Mindestlohn, gleicher Lohn für alle Geschlechter, Demokratisierung der Arbeitswelt, starke Betriebsräte, eine gute Vorbereitung auf die Digitalisierung vieler Berufe.

Die 2. Ausgabe der Roten Lilie erscheint deshalb zum 1. Mai, dem Internationalen Tag der Arbeit.

Fragen an die Frauen in der SPD

Warum SPD?
Weil die SPD die wichtigsten menschlichen Werte ins Zentrum stellt: Solidarität, Respekt, Gleichberechtigung. Und das seit über hundertdreißig Jahren. Die SPD hat sich dem Hitlerregime verweigert. Dafür sind ihre Mitglieder ins KZ gegangen.
Beate Rothmaier, 59 Jahre, Schriftstellerin

Was ist dir besonders wichtig?
Ich finde es wichtig, sich politisch zu engagieren, um so die eigenen Vorstel- lungen bestmöglich umsetzen zu können. Auch weil ich jung und weiblich bin. Diese Gruppe ist immer noch viel zu wenig repräsentiert, auf kommunaler wie auf Bundes- und Landesebene. Dabei haben wir häufig einen frischen, an- deren Blick auf Probleme und tragen durch neue Sichtweisen zu Lösungen bei. 
Lisa Steinau, 28 Jahre, Rechtsreferendarin

Wofür trittst du ein?
Ich trete ein für eine offene und transparente Politik vor Ort und möchte der SPD in Ellwangen ein Gesicht geben. Die Kommunalpolitik ist meine Leidenschaft. In Ellwangen liegt vieles brach, doch in den Menschen unserer Stadt schlummert viel Potenzial. Mein Ziel ist es, mehr Menschen an der Gestaltung der Zukunft Ellwangens zu beteiligen.
Ariane Bergerhoff, 40 Jahre, Lehrerin, 2 Kinder

Was braucht mehr Aufmerksamkeit?
All diejenigen, die nicht für sich selbst kämpfen können, v.a. Kinder und Tiere. Sie sind uns oft ausgeliefert und deshalb auf ein funktionierendes System angewiesen. Ein großartiges Land wie Deutschland muss sich ständig das Zitat von Gustav Heinemann vor Augen halten: „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt."
Eleonora Grasmück, 30 Jahre, Lehrerin

Wer oder was inspiriert dich?
Für mich war der Willy-Brandt-Wahlkampf 1972 Impulsgeber zu einer Zeit, als es nur drei Parteien gab. Erhard Eppler und Hans-Jochen Vogel waren für mich überzeugende Politiker mit klaren Positionen für soziale Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung ohne Waffengewalt.
Waltraud Pfleiderer-Mazouri, 66 Jahre, Krankenschwester