Auf dem Bild von links: Ulrich Klauck (Aalen), Angeilka Möricke (Oberkochen), Minister Nils Schmid, Jakob Unrath (Mögglingen), Rolf Voigt (Lorch), Christina Pippert (Heuchlingen), Andree Zwick (Ellwangen). Nicht mit auf dem Bild: Kerstin Hösch (Lindach) und Frederick Brütting (Heubach)
Mit starken 91 Prozent hat der Parteitag in Mannheim Nils Schmid wieder zum Landesvorsitzenden der SPD in Baden-Württemberg gewählt. „Kopf hoch, Brust raus – und voller Selbstbewusstsein raus ins Leben“, rief der neue und alte Vorsitzende unter dem tosenden Beifall der 320 Delegierten im Mannheimer Rosengarten.
Ein deutsches Gefängnis.
Die Kehrseite der Macht.
Weithin sichtbar erhebt sich der Hohenasperg bei Ludwigsburg über seine vom Weinbau geprägte Umgebung. Dieser Tage stiegen zwei Dutzend SPD-Seniorinnen und Senioren von Asperg empor zur Festung, um sich über deren geschichtsträchtige Vergangenheit zu informieren. Gertraut Haug hatte den Besuch bestens vorbereitet.
Das Vorstandsteam der Arbeitsgemeinschaft 60plus im Ostalbkreis:
v.l.n.r. Karl-Hermann Koschorreck, Hans Lasermann, Marga Elser, Getraut Haug, Heinrich Solterer
Hauptversammlung im Seniorenzentrum in Essingen
Am Mittwoch, den 24. Juni begrüßte dort die 1. Vorsitzende des Fördervereins Seniorenbetreuung Essingen e. V. Frau Brigitte Meck herzlich 25 Mitglieder der SPD-Ostalbsenioren. Marga Elser dankte, verallgemeinerte: „Wenn man im Alter noch im eigenen Haus mit Garten lebt, wird es jedesmal schwierig, wenn es nur ums Mähen geht. Jedermann hofft, dass er irgendwann gesund stirbt – aber gut, dass es Einrichtungen wie diese in Essingen gibt.“
Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Maier wurde am Freitag in Bargau erneut für die Landtagswahl im Jahr 2016 im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd von den SPD-Mitgliedern gewählt. „Wir haben noch viel zu tun in unserem Land, helft alle, dass wir dies auch tun können“, forderte Maier die Mitglieder der SPD auf.
Jusos Ostalb für die Landesdelegiertenkonferenz gut gerüstet – Unterstützung für die Kandidatur von Lukas Hornung aus Schwäbisch Gmünd
Der Juso- Kreisverband Ostalb sieht sich gut vorbereitet für die kommende Landesdelegiertenkonferenz, den Parteitag der Jusos Baden-Württemberg, der dieses Jahr am kommenden Wochenende in Karlsruhe stattfinden wird. Insbesondere freuen sich die Ostalb- Jusos auf die Kandidatur von Lukas Hornung aus Schwäbisch Gmünd als einer von 8 zu wählenden stellvertretenden Landesvorsitzenden. „Lukas Hornung hat in den letzten Jahren gezeigt, dass er sehr engagiert ist und überlegt und sachkundig, gerade im Bereich der internationalen Politik, für gute und nachhaltige Entscheidungen streitet.“, sagt Laura Petralito, stellv. Kreisvorsitzende und Delegierte der Jusos Ostalb. Weiter sei Hornung auch schon seit Jahren vor Ort aktiv und pflege einen intensiven Kontakt zu vielen Jusos im Ostalbkreis. „Ich freue mich, dass Lukas Hornung der Ostalb im Juso- Landesvorstand eine Stimme geben möchte. Damit zeigen wir, dass wir es mit der Einbindung des ländlichen Raums in unseren Verband ernst meinen. Mit seiner Kandidatur wird auch das langjährige Engagement der Jusos in Schwäbisch Gmünd und auf der gesamten Ostalb honoriert“, meint Jakob Bubenheimer, der Vorsitzende der Ostalb Jusos. Neben Hornung kandidieren auf der Landesdelegiertenkonferenz für den Landesvorsitz Leon Hahn aus Friedrichshafen sowie sieben Kandidaten für die weiteren Landesvorstandsplätze.
Mit dem inhaltlichen Schwerpunkt der Konferenz, der Digitalisierung sind die Jusos Ostalb sehr zufrieden. „Es ist toll, dass die Jusos Baden- Württemberg sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf Wirtschaft, Gesellschaft und Staat beschäftigen. Wir können uns gar nicht früh genug damit beschäftigen“, meint Laura Petralito. Die Jusos Ostalb wünschen sich eine besondere Fokussierung auf den ländlichen Raum. Die SPD habe dabei aber schon gezeigt, dass sie gerade beim Thema Breitbandausbau nicht nur wie die Vorgängerregierung aus CDU und FDP rede, sondern auch handle.
Der ländliche Raum wird auch Thema der Jusos Ostalb in eigenen Anträgen sein. So fordern die Jusos Ostalb eine gerechtere Subventionierung kleinbäuerlicher Landwirtschaft, die sich an sozialen und ökologischen Kriterien orientiert. „Während die CDU Agrarpolitik hauptsächlich in Sonntagsreden auf der Ipfmesse und dem kalten Markt betreibt, interessieren wir uns tatsächlich für die Belange der bäuerlichen Landwirtschaft im Ostalbkreis und wirken an der Erstellung zukunftsfähiger Konzepte mit.“, sagt Jakob Bubenheimer abschließend.
Jusos unterstützen Streik in den Kindertagesstätten!
Die Jusos Ostalb erklären sich mit den Erzieherinnen und Erzieher, die mit der Forderung nach höherer Vergütung in den Streik getreten sind, solidarisch. Die Forderung, dass Sozial- und Erzieherberufe höher eingruppiert werden und damit einhergehend die Beschäftigten eine Einkommensverbesserung von 10% erhalten, ist aus Sicht des SPD-Nachwuchses völlig gerechtfertigt. Nachdem die Tarifrunden scheiterten, rief die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di nun zur unbefristeten Bestreikung der Kindertagesstätten auf.
„Die Erzieherinnen und Erzieher leisten für unsere Gesellschaft Enormes. Frühkindliche Bildung ist die Grundlage für eine lebenslange Bildung in Schule, Ausbildung und Studium, nur so können gute ausgebildete Arbeitskräfte garantiert werden, ebenso werden bereits in frühen Jahren den Kindern die Grundwerte unserer Gesellschaft vermittelt. Die Wertschätzung in Form von Tariflöhnen und der Eingruppierung des Erzieherberufes hingegen vermissen wir. Es besteht hier eine enorme Ungleichheit zu Lasten der Beschäftigten.“, meint Jakob Bubenheimer, Kreisvorsitzender der Jusos Ostalb. Aus diesem Grund rufen die Jusos dazu auf, den Streik zu unterstützen und die Forderungen der Gewerkschaft zu bekräftigen. Es sei offensichtlich, dass insbesondere Frauen, die mehrheitlich in diesem Beruf tätig sind, von der geringen Entlohnung betroffen sind. Die Jusos appellieren an die Eltern nicht die Erzieherinnen und Erzieher für den Arbeitskampf zu kritisieren, sondern vielmehr die Kritik an die kommunalen Verantwortlichen zu richten.
„Die Gesellschaft muss entscheiden, wie viel sie bereit ist, für gute Bildung zu investieren. Die kommunalen Arbeitgeber scheinen bis heute nicht bereit, diese Leistung zu würdigen. Was Ver.di fordert, ist in keiner Weise überzogen oder utopisch, sondern schlicht ein guter Lohn für eine gute Arbeit.“, sagt Laura Petralito, stellvertretende Kreisvorsitzende der Jusos Ostalb.
Die Jusos fordern die Oberbürgermeister und Bürgermeister im Kreis, insbesondere Thilo Rentschler und Richard Arnold auf, sich innerhalb der kommunalen Gemeinschaft für eine höhere Vergütung der Erzieherinnen und Erzieher einzusetzen. Klar sei aber auch, dass nach dem hohen Engagement der Kommunen bei der Einrichtung von Kindertagesstätten der Bund nun in der Pflicht einer besseren finanziellen Ausstattung insbesondere für die Personalversorgung ist. Gerade die Union habe sich in diesem Punkt lange gegen eine Neuregelung gewährt. Die Jusos fordern deshalb abschließend die Abgeordneten Barthle und Kiesewetter auf, ihre konservativen Scheuklappen abzusetzen und sich für eine bessere Ausstattung der kommunalen frühkindlichen Bildung einzusetzen.
Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60 plus hatte zu einer Podiumsdiskussion über das derzeit heiß diskutierte Thema „Inklusion“ in den Festsaal der Schwäbisch Gmünder Waldorfschule eingeladen. Einführend erinnerte der Diskussionsleiter, Karl Koschorek an die vor einem Jahr entbrannte heftige Diskussion als ein 11-jähriger mit Down-Syndrom von seinen Eltern zu einem Gymnasium angemeldet wurde.