Zum Informationsgespräch trafen sich die Mitglieder der SPD-Regionalverbandsfraktion Ostwürttemberg mit dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Ostwürttemberg, Klaus Moser, und leitenden IHK-Mitarbeitern, um über die Entwicklung von Industrie und Gewerbe in der Region zu diskutieren. SPD-Fraktionsvorsitzender Karl Maier unterstrich zu Beginn das Vorankommen der Region in den vergangenen 20 Jahren sowie den Einsatz und die wertvolle Zusammenarbeit mit der IHK in diesem Zusammenhang.
Am Wochenende des 11. Und 12. Aprils fand der diesjährige WIR-Kongress des Jusos Baden-Württemberg in Tübingen statt. Mehr als 100 junge Sozialdemokraten waren aus dem ganzen Land angereist, um unter dem Motto „Zukunft. Für alle Generationen.“ über Generationengerechtigkeit und landespolitische Fragen zu diskutieren. Auch eine Gruppe aus sechs Ostalb-Jusos war dort vertreten. Nach der Begrüßung durch den Juso-Landesvorsitzenden Markus Herrera Torrez begann die erste Workshop-Phase um 13.30 Uhr. Die Teilnehmer konnten sich hierbei zwischen einer Einführung in die Arbeitsmarktpolitik, einer Diskussion über die Problematik des Islamischen Staates, einem Gender-Workshop und einem Coaching in Kreisverbands-Management entscheiden. Nach einer kurzen Kaffeepause wurde fleißig weiterdiskutiert. Auch die zweite Workshop-Phase bot eine Vielfalt an Möglichkeiten: Gemeinsam mit Roman Zitzelsberger, Bezirksleiter der IG Metall Baden-Württemberg, wurde eine Debatte über Flexibilität im Arbeitsleben sowie über Grenzen staatlichen Eingreifens geführt. Anton Schaaf, ehemaliger rentenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, diskutierte mit interessierten Jusos über die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den Arbeitsmarkt. Zudem wurden eine Diskussion mit Sebastian Altemüller, Büroleiter der Ministerin Karin Altpeter MdL über die Thematik der Gleichstellungspolitik in Baden-Württemberg sowie ein Coaching in Social-Media-Kompetenz mit Nico Waibel, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Baden-Württemberg, angeboten. Nach einer Pause und einem gemeinsamen Abendessen fand auch bereits die Abendveranstaltung statt. Lothar Binding, Landesvorsitzender der AG 60+, Ute Vogt, Mitglied des SPD-Präsidiums und Markus Herrera Torrez, Juso-Landesvorsitzender, stellten sich in einer Podiumsdiskussion den via Twitter-Wall gestellten Fragen des interessierten Publikums. Nach Ende dieser Veranstaltung stürzte man sich ins Tübinger Nachtleben. Am Sonntagmorgen starteten die Jusos um neun Uhr in die dritte Workshop-Phase. Dieses Mal standen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Herausforderungen und Handlungsfelder in der Flüchtlingspolitik, ein Coaching im Umgang mit Moderationstechniken und ein Coaching in Pressearbeit auf der Agenda. Nach dem anschließenden Mittagessen fand auch bereits die Abschlussveranstaltung statt. Integrationsministerin Bilkay Öney war zu Gast, um mit den Jusos über die verschiedenen Aspekte der Flüchtlingspolitik und der Landeserstaufnahmestellen in Baden-Württemberg zu diskutieren. Auch hier entwickelte sich eine sehr lebhafte Diskussion mit dem Fazit, dass auch zukünftig noch viele Verbesserungen notwendig sind, um Flüchtlingen angemessene Lebensbedingungen bieten zu können. Nachdem der WIR-Kongress mit einer Feedback-Runde um 14.30 Uhr beendet war, machten sich die Ostalb-Jusos wieder auf den Heimweg, mit der einstimmigen Feststellung, auch dieses Mal wieder ein hervorragend organisiertes, inhaltlich sehr kontroverses und produktives Wochenend-Seminar des Juso-Landesverbandes besucht zu haben.
Möglichkeiten und Grenzen der Inklusion
im Festsaal der Schwäbisch Gmünder Waldorfschule, Scheffoldstraße 136
Auf dem Podium werden Platz nehmen:
Michael Balint
Schulleiter der Klosterbergschule für Geistig- und Körperbehinderte in Schwäbisch Gmünd
Dr. Carola Merk-Rudolph
Konrektorin der Realschule in Bopfingen
Daniela Maschka-Dengler
Schulleiterin der Gemeinschaftsschule Friedensschule auf dem Rehnenhof
Hans-Josef Miller
Schulleiter des Rosensteingymnasiums in Heubach
Wieder einmal wird der fragwürdige Versuch unternommen die neu geschaffenen Gemeinschaftsschulen gegen die Realschulen auszuspielen. Die Vorwürfe einiger Bürgermeister gipfeln dabei in der Feststellung: „Land hungert Realschulen aus“. Dabei ist das Gegenteil der Fall, versichert der SPD Landtagsabgeordnete Klaus Maier: Das Land unternimmt große Anstrengungen um mit Realschulen und Gemeinschaftsschulen die optimalen Voraussetzungen zu schaffen um den Schülerinnen und Schülern einen guten Schulabschluss zu ermöglichen. Im Einzelnen:
Der „Verschobene Aschermittwoch“ des SPD-Ortsvereins Oberkochen und des SPD-Kreisverbands Ostalb hat inzwischen schon Tradition. Zur 13. Ausgabe kam in diesem Jahr Peter Friedrich, Minister für Bundesrat, Europa und internationale Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg sowie stellvertretender Landesvorsitzender der SPD, in den Bürgersaal des Oberkochener Rathauses.
Von links: Selcuk Özer, Bürgermeister Rainer Domberg, Andre Zwick, Jochen Pahlke, Ulrich Pfeifle OB a.D, Fraktionsvorsitzender Karl Maier, Geschäftsführer Jakob Unrath und Herbert Hieber
Unterkochen – Zur Klausurtagung trafen sich die Mitglieder der SPD-Fraktion, um über die zukünftigen Schwerpunkte ihrer Politik im Regionalverband Ost-Württemberg zu diskutieren. Gemeinsam mit dem früheren Oberbürgermeister der Stadt Aalen, Ulrich Pfeifle, sprachen die Genossen über ein Thesenpapier, welches von Ulrich Pfeifle und dem früheren Kreistagsfraktionsvorsitzenden im Kreis Heidenheim, Jörg Ehrlinger, vor genau zehn Jahren aufgesetzt wurde.
Die Jusos Ostalb fordern, dass die SPD bei den kommenden Landtagswahlen im Wahlkreis Aalen eine Frau ins Rennen schickt. Die Jusos bedauern, dass die Frauen in der Landtagsfraktion nur mit einem Anteil von 20 % vertreten seien. „Für uns ist das nicht akzeptabel. Dies spiegelt weder die Verhältnisse in unserer Gesellschaft noch die feministische Ausrichtung unserer Partei und der Jusos wieder“, meint Laura Petralito, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Ostalb. „Wenn wir gerade junge Frauen in der SPD haben wollen, müssen wir Ihnen Möglichkeiten zum Engagement aufzeigen. Wir fordern deshalb im Hinblick auf die kommende Landtagswahl die Kandidatur im Wahlkreis Aalen mit einer Frau zu besetzen.“, sagt Simon Rupp, stellvertretender Vorsitzender der Jusos Ostalb. Die Jusos schließen sich dabei einer Forderung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Ostalbkreis an. Im Wahlkreis Schwäbisch Gmünd setzen die Jusos auf den Landtagsabgeordneten Klaus Maier, dieser leiste als finanzpolitischer Sprecher hervorragende Arbeit. „ Damit wir unsere Forderung durchsetzen können, wollen wir die Grundlage mit einem Antrag auf dem Kreisparteitag am kommenden Samstag schaffen“, so Laura Petralito. „Der Männerhaufen der Baden- Württemberg Union hat bei der Besetzung der Funktion des Landtagspräsidenten mal wieder eindrucksvoll bewiesen, was er wirklich von Frauen in Führungsfunktionen hält. Die CDU ist gerade auf der Ostalb mit dem Herrenduo Mack/ Scheffold sicher keine frauenfreundliche Partei, “ ergänzt Jakob Bubenheimer, der Vorsitzende der Ostalb-Jusos. „Wir wollen zeigen, dass die SPD die Partei ist, die für starke Frauen, in Gesellschaft, Wirtschaft und auch Politik steht.“, so Bubenheimer abschließend.