Großes Bedauern hat der heute verkündete Rückzug von Thilo Rentschler als Aalener OB beim SPD-Kreisverband ausgelöst. "Thilo Rentschler hat die Stadt Aalen in den vergangenen acht Jahren enorm weiterentwickelt. Mit ihm verlässt ein richtiger Schaffer das Aalener Rathaus. Wir bedauern als SPD-Kreisverband sehr, dass es keine zweite Amtszeit mit Thilo Rentschler geben wird“, so Kreisvorsitzende Sonja Elser zur Nachricht vom Rückzug Rentschlers aus dem Aalener Rathaus.
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dambacher,
namens der SPD-Gemeinderatsfraktion stelle ich zum Thema Umgang mit der Pandemie die folgenden Anträge:
1. Der Schulbeirat (im Rahmen des KTSS vgl. Hauptsatzung §10 (4) e) wird schnellstmöglich zu einer digitalen Sitzung einberufen. Zu dieser Sitzung werden alle Mitglieder (gemäß Hauptsatzung §10 (4) e) und darüber hinaus alle Schulleiterinnen und Schulleiter der Ellwanger Schulen eingeladen.
Ziel dieser Sitzung ist, mit allen Beteiligten gemeinsam ein belastbares „Ellwanger Modell der offenen Schulen unter Pandemiebedingungen“ zu erarbeiten.
Begründung:
Aufgrund der anhaltend hohen Infektionszahlen können die Schulen nach aktuellem Stand nicht in einem Normalbetrieb und mit voller Präsenz aller Klassen geöffnet werden.
Es ist, trotz Impfstoff, stark davon auszugehen, dass uns diese ungewisse Situation noch eine unabsehbare Zeit, die auch noch weit in dieses Jahr 2021 hineingehen kann, begleiten wird. Daher müssen nun unbedingt grundsätzliche Weichenstellungen vor Ort vorgenommen werden, um einerseits dem individuellen Gesundheitsschutz und der Eindämmung der Pandemie und andererseits dem Recht auf Bildung unserer Kinder sowie deren Betreuung noch besser gerecht zu werden.
Die Verantwortlichen und alle Mitarbeiter*innen in den Schulen, Schüler*innen und Eltern brauchen verlässliche Strukturen. Unsere Überlegungen vor Ort sollten unterschiedliche Szenarien für den Zeitraum bis zu den Osterferien im Blick haben. Wir sind der festen Überzeugung, dass es möglich ist auf der Ebene unserer kommunalen Schullandschaft Strukturen zu schaffen, die über die häufig sehr kurzfristigen Vorgaben und Verordnungen des Kultursministeriums und von Frau Dr. Eisenmann hinaus der schulischen Arbeit auch in Pandemiezeiten mehr Stabilität geben. In einem hochentwickelten Land wie Baden-Württemberg muss es Wege geben, dass es nicht nur zwei Möglichkeiten gibt: Schule zu oder Schule offen wie bisher. Beide Möglichkeiten sind angesichts der Pandemiesituation nicht optimal und keine Lösung des aktuellen Problems.
Familien leisten gerade einen großen Beitrag zur Bewältigung der Coronakrise. Auch die politisch Verantwortlichen müssen alles, was ihnen in diesem Bereich zur Verfügung steht, in die Wege leiten, dass die Anstrengungen der Familien noch stärker unterstützt werden. Hierfür ist es wichtig alle Verantwortlichen an einen Tisch zu bringen und weitere Maßnahmen zu erarbeiten.
Wir wissen, dass diese Maßnahmen zum Teil mit Mehraufwand verbunden sein werden. Aber nur mit den besten Bemühungen aller werden wir es schaffen, für diese Herausforderung angemessene Lösungen zu finden. All diese Bemühungen und der Mehraufwand sind eine wichtige Sache.
In der Nominierungsversammlung der Sozialdemokraten des Bundestagswahlkreises Schwäbisch Gmünd / Backnang in der Murrhardter Festhalle wurde der Gmünder SPD-Ortsvereinsvorsitzende, Stadtrat und Klimaaktivist Tim-Luka Schwab mit einer Zustimmung von 95,3 % zum Bundeskandidaten gewählt. Mit 20 Jahren wird Tim-Luka Schwab voraussichtlich der jüngste Bundestagskandidat der SPD in Baden-Württemberg sein. „Wir zeigen mit dieser Nominierung, dass wir es ernst meinen, wenn wir junge Menschen einladen, Politik aktiv mit zu gestalten und Verantwortung zu übernehmen“ betonte die SPD-Kreisvorsitzende Sonja Elser.
Es sind nicht nur die Großprojekte, die den städtischen Haushalt an seine Leistungsgrenze bringen. Sondern z. B. auch die Nichtweitergabe von Mitteln des Bundes aus dem Gute-Kita-Gesetz durch das Land an die Kommunen. Das Land und auch der Bund machen sich buchstäblich einen schlanken Fuß im Bereich Kinderbetreuung. In den letzten 5 Jahren hat sich der Saldo zwischen den Kosten für die Kinderbetreuung und den Zuweisungen durch Bund und Land zu Ungunsten des städtischen Haushaltes mehr als verdoppelt.
Der SPD-Kreisvorstand erklärt zum Jahreswechsel: Die Folgen der Corona-Pandemie überschatten derzeit unser Leben. Der Jahreswechsel ist aber bestimmt durch die Hoffnungen, die der Beginn der Impfungen mit sich bringt. „Dadurch wird es gelingen, nach und nach zunächst die Risikogruppen und dann die gesamte Bevölkerung besser zu schützen. Das sind gute Nachrichten nach einem schweren Jahr mit vielen Opfern und massiven Einschränkungen für alle“, so der stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Jakob Unrath.
Der frühere Kultusminister und jetzige Spitzenkandidat der SPD, Andreas Stoch, im Gespräch mit Ellwanger Eltern, Schüler*innen und Lehrer*ínnen
Beim digitalen Austausch mit Interessierten und Betroffenen stellte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und frühere Kultusminister Andreas Stoch MdL das Konzept „Das krisenfeste Klassenzimmer” vor. Darin wurde bereits im Mai formuliert, wie Unterricht in jedem Stadium der Pandemie möglich bleiben kann. Die wesentlichen Punkte des Strategiepapiers stellte Stoch den Teilnehmer*innen der digitalen Runde vor, nämlich flexible Lösungen vor Ort möglich zu machen, regelmäßige Tests, professionelle Unterstützung, Ausstattung mit digitalen Geräten und Unterstützungsprogramme für Schüler*innen, die den Anschluss verloren haben. Eine zweite Welle der Pandemie sei bereits vor den Sommerferien von der Wissenschaft vorhergesagt worden, betonte Stoch.
AfA-Ostalb diskutiert die faire Gestaltung
Jetzt im Lockdown ist es wieder wie im Frühjahr – überall wo dies möglich ist, wird von zu Hause aus im Homeoffice gearbeitet, um die persönlichen Kontakte zu reduzieren. Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD-Ostalb, Daniel Sauerbeck, konnte daher zum Online-Treffen der AfA zu Fragen rund ums Homeoffice begrüßen. „Die Pandemie hat in Sachen Homeoffice in diesem Jahr eine dynamische Entwicklung ausgelöst.
Früherer Kultusminister Andreas Stoch im Gespräch mit Ellwanger Eltern, Schüler*innen und Lehrer*ínnen

Beim digitalen Austausch mit Interessierten und Betroffenen stellte der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und frühere Kultusminister Andreas Stoch MdL das Konzept „Das krisenfeste Klassenzimmer” vor. Darin wurde bereits im Mai formuliert,
wie Unterricht in jedem Stadium der Pandemie möglich bleiben kann. Die wesentlichen Punkte des Strategiepapiers stellte Stoch den Teilnehmer*innen der digitalen Runde vor, nämlich flexible Lösungen vor Ort möglich zu machen, regelmäßige Tests, professionelle Unterstützung, Ausstattung mit digitalen Geräten und Unterstützungsprogramme für Schüler*innen, die den Anschluss verloren haben. Eine zweite Welle der Pandemie sei bereits vor den Sommerferien von der Wissenschaft vorhergesagt worden, betonte Stoch. Leider habe die grün-schwarze Landesregierung eine entsprechende Vorbereitung nicht intensiv genug betrieben.
In getrennten Sitzungen haben am Montagabend die beiden SPD-Kreisvorstände Rems-Murr und Ostalb die Kandidatur des Schwäbisch Gmünder SPD-Ortsvereinsvorsitzenden und Klimaaktivisten Tim-Luka Schwab für den Bundestag begrüßt. Die Nominierungsversammlung der SPD für den Bundestagswahlkreis Schwäbisch Gmünd / Backnang wird am 7. Januar in der Stadthalle in Murrhardt stattfinden.
Nominierungsversammlung für die Bundestagswahl. Von links: stellvertr. SPD-Kreisvorsitzender Wolfgang Lutz (Heidenheim), Leni Breymaier (MdB), SPD-Kreisvorsitzende Sonja Elser (Ostalb)
Unter der Leitung der SPD-Kreisvorsitzenden Ostalb, Sonja Elser, und des stellvertr. Kreisvorsitzenden des Kreisverbandes Heidenheim, Wolfgang Lutz, fand die Nominierungsversammlung der Sozialdemokraten im Bundestagswahlkreis Aalen/Heidenheim statt. Man konnte unter Einhaltung der AHA-Regeln sowohl vor Ort im Konzerthaus in Heidenheim dabei sein oder die Versammlung daheim am Computer verfolgen.