Gute Stimmung auf der Jahreshauptversammlung der SPD Ellwangen

Ariane Bergerhoff als Vorsitzende im Amt bestätigt

„Am Nikolaus ist GroKo aus“ - so das Motto auf der Jahreshauptversammlung der Ellwanger Genossinnen und Genossen vergangenen Freitag, 5. November 2021. Zu Gast war der neugewählte Bundestagsabgeordnete aus dem Nachbarwahlkreis Schwäbisch Hall – Hohenlohe Kevin Leiser. Die Bundestagsabgeordnete Leni Breymaier aus unserem Wahlkreis konnte leider nicht wie geplant kommen, da sie in Berlin an den Koalitionsverhandlungen teilnimmt. Leiser berichtete von seinen ersten Erfahrungen, die er als Neuling in Berlin im Parlament bereits in den wenigen Wochen machen durfte. Er hob besonders hervor, dass sehr viele junge Abgeordnete nun in der SPD-Bundestagsfraktion vertreten seien, und dass dies ein Beweis für die Zukunftsfähigkeit der eigenen Partei sei. „Es sitzen mehr Jusos im Bundestag als Abgeordnete der CSU“, so Kevin Leiser selbstbewusst. Die Aussprache über den Ausgang der Bundestagswahl und die Verhandlungen in Berlin waren lebhaft und immer war herauszuhören, welche Chancen sich für das Land aus der Kanzlerschaft von Olaf Scholz ergeben, aber auch welche Verantwortung für die Sozialdemokratie daraus erwächst. Die kommende Regierung ist die letzte Bundesregierung, deren Handeln noch etwas gegen den schnell fortschreitenden Klimawandel tun könne. Dass diese Anstrengungen gerecht verteilt werden, sei die große Mammutaufgabe, so die Äußerungen zahlreicher Genossinnen und Genossen. Im Anschluss gab die Vorsitzende der Ellwanger SPD Ariane Bergerhoff den Rechenschaftsbericht des Vorstands für die letzten zwei Jahre, der sich durchaus sehen lassen kann. „Wir haben uns in der Pandemie nicht zurückgezogen, sondern haben uns gesagt, jetzt braucht es uns erst recht.“

Gute Gründe zum Feiern!

SPD Ellwangen ehrt langjährige Mitglieder für 575 Jahre

So was hat die SPD Ellwangen schon länger nicht mehr erlebt. Und vermutlich war es auch das erste Mal, dass im Ellwanger Roten Ochsen lautstark die SPD-Hymne "Brüder zur Sonne, zur Freiheit" gesungen wurde. Endlich konnten wir unsere langjährigen Mitglieder für ihre Treue zur Sozialdemokratie ehren. Die Pandemie hatte uns bereits zweimal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um so größer war nun die Freude, endlich wieder zusammenkommen zu können. Die Stimmung war bestens und die Ehrungen selbst kurzweilig. So wurde viel geschmunzelt, gestaunt und gelacht, als Ariane Bergerhoff und Gabriel Stengel mithilfe einer Präsentation Zeitreisen zu den Eintrittsjahren der Jubilar:innen unternahmen.


 

Lag doch die gewonnene Bundestagswahl erst eine Woche zurück. Wir haben ausgelassen gefeiert. Wir sind mit Wums und Olaf Scholz zurück.  Auch das Ergebnis in Ellwangen ist ein Befreiungsschlag. Endlich raus aus dem Tal der Tränen. Bei so viel Leidenschaft für die Sozialdemokratie durfte natürlich auch unser Landesvorsitzender Andreas Stoch nicht fehlen. Er mahnte uns, nicht zu vergessen, dass uns die eigentliche Kärrnerarbeit noch bevorstünde: Das Land fit für die anstehenden Herausforderungen wie Transformation der Wirtschaft und Klimaschutz zu machen. 

Die Stimmung war großartig: Es wurde viel gelacht, in Erinnerungen geschwelgt und viel gesungen. Die Ellwanger Sängerin Andrea Batz bereicherte den Abend mit linkem Liedgut. Wir werden nun wohl öfter feiern. Wir können es kaum erwarten. Sie sind herzlich bei uns willkommen!

 

Geehrt wurden...

 

Veranstaltung mit Blaulichtorganisationen

Rettungsdienst im Raum Ellwangen auf dem Prüfstand

SPD Ellwangen im Gespräch mit Experten

„Wie steht es eigentlich um die Notfallversorgung im Ellwanger Raum?“ Dies war die zentrale Frage für eine Expertenrunde in dieser Woche, zu der die SPD Ellwangen geladen hatte. „Was läuft gut? Wo drückt der Schuh?“, fragte Ariane Bergerhoff, stellv. Vorstandsvorsitzende der SPD Ellwangen, in ihrer Begrüßung. Danach hatten die Vertreter der Rettungsdienste ausgiebig Gelegenheit, von ihrem Alltag zu berichten, Sorgen loszuwerden und konkrete Verbesserungsvorschläge zu äußern. Die anwesenden Mitglieder der SPD Ellwangen waren fasziniert, mit welcher Leidenschaft und Professionalität sowohl die ehrenamtlichen als auch die hauptamtlichen Retter von ihrer Arbeit berichteten.  So zeigte sich Rainer Babbel, Abteilungskommandant der Feuerwehr Ellwangen, grundsätzlich zufrieden mit der Situation der Feuerwehr in Ellwangen. Diese rücke für etwa 150 Einsätzen pro Jahr aus. Hinzu kämen jährlich 22 Regelübungen und 22 Sonderübungen. Die große Leistung der Feuerwehrmänner für unsere Gesellschaft ist immens wichtig, müsse aber zukünftig stärker honoriert werden. Bergerhoff unterstützt daher die Forderung Babbels nach zusätzlichen Rentenversicherungspunkten für Ehrenamtliche in Feuerwehr und Rettungsdiensten.  Auch die Verwaltungsbürokratie im Bereich Einsatzberichte und Fahrzeugbeschaffung binde viel Zeit. Eine hauptamtliche Bürokraft könne hier viel Entlastung schaffen.  „Ich hatte schon immer große Hochachtung für Ihre Arbeit, aber nach Ihren Schilderungen ist diese Hochachtung noch einmal deutlich gestiegen“, sagte Herbert Hieber, Sprecher der SPD-Fraktion im Ellwanger Rathaus. „Wir werden den Feuerwehrbedarfsplan, der im Herbst in den Gemeinderat kommen wird, genau studieren.“ Im Gegensatz zur Feuerwehr sieht Linus Liss, Bereitschaftsleiter beim Deutschen Roten Kreuz Ellwangen, für seinen Bereich massive Nachwuchsprobleme. Liss ist der festen Überzeugung: „Der Rettungsdienst ist so nicht zukunftsfähig!“ Der hauptamtliche Rettungsdienst sei am Limit, auch im Ostalbkreis. In Zukunft käme es zu noch größerem Personalmangel.