Kreisverband
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Von links: Leni Breymaier (MdB), stellvertr. SPD-Kreisvorsitzender Jakob Unrath, SPD-Kreisvorsitzende Sonja Elser, stellvertr. SPD Kreisvorsitzende Petra Pachner, der scheidende SPD-Kreisvorsitzende Andrè Zwick.
Die Ostalb-SPD hat auf ihrem Kreis-Parteitag in Heubach eine neue Spitze gewählt. Mit großer Mehrheit sprachen die Delegierten Sonja Elser (Lorch) das Vertrauen aus und wählten sie zur neuen SPD-Kreisvorsitzenden. Zu stellvertretenden Kreisvorsitzenden wurden Jakob Unrath (Mögglingen) und Petra Pachner (Aalen) gewählt.
In einer denkwürdigen Nominierungsversammlung für die im März kommenden Jahres stattfindende Landtagswahl wählten die SPD-Mitglieder des Wahlkreises Aalen Dr. Carola Merk-Rudolf (Bopfingen) nach 2016 mit 95,4 % Ja-Stimmen erneut zu ihrer Landtagskandidatin. Im Rennen um die Zweitkandidatur zwischen Markus Schmid (Westhausen) und Helmut Gentner (Dewangen) hatte am Ende Markus Schmid die Nase vorn.
In seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause begrüßte der SPD-Kreisvorstand einhellig die Kanzlerkandidatur von Olaf Scholz. „Die große Geschlossenheit, mit der diese Entscheidung vorbereitet und getragen wurde beweist die gegenwärtige Stärke der SPD“, zeigte sich Kreisvorsitzender Andrè Zwick erfreut. Damit habe die SPD mehr als ein Jahr vor der Bundestagswahl ihre Personalfragen im Gegensatz zu den Mitbewerbern geklärt und könne sich jetzt auf die Inhalte konzentrieren. Als Vizekanzler und Finanzminister habe Olaf Scholz in den zurückliegenden Monaten gezeigt, wie eine sozialdemokratische Handschrift in der Krisenbewältigung aussieht, bei der Stabilität und Solidarität auch in schwierigen Zeiten gewährleistet wird
Auf der Online-Wahlkreiskonferenz der SPD im Bundestagswahlkreis Aalen/Heidenheim haben die Ortsvereinsvorsitzenden der Region einstimmig die SPD-Bundesabgeordnete Leni Breymaier dazu aufgerufen ihre erfolgreiche Arbeit für den Wahlkreis fortzusetzen und erneut für die Bundestagswahl im Jahr 2021 anzutreten.
SPD Ostalb fordert eine Task-Force auf Landkreisebene zu den sozialen Folgen der Corona-Pandemie
Der monatelange Ausnahmezustand für Familien durch Kontaktbeschränkungen, Schul- und Kitaschließungen, Homeoffice, Homeschooling, Betreuung von Kindern und Angehörigen sowie Kurzarbeit mit existenziellen Sorgen haben Familien, Eltern und Alleinerziehende an den Rand ihrer Belastbarkeit gebracht.
Zum ersten Mal seit der Gründung der Bundesrepublik wird es 2020 keine Kundgebungen der Gewerkschaften auf Straßen und Plätzen zum Tag der Arbeit am 1. Mai geben. Denn in Zeiten von Corona heißt Solidarität: mit Anstand Abstand halten. Der SPD-Kreisvorstand ruft dazu auf, sich stattdessen an dem virtuellen Angebot der Gewerkschaften zu beteiligen.